Sonntag, 30. März 2014

Mekong: Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss


Hallo Ihr Lieben
heute checken wir ganz früh auf dem Boot ein, das uns zu einer Höhle bringen soll, die 5000 verschiedene Buddhas beherbergt. Die Fahrt tut mir gut, da so wenigstens ein laues Lüftchen bei Temperaturen um die 40 Grad weht. Die Erkältung ist voll im Gange und ich gerate heute an meine Grenzen. Gleichzeitig empfinde ich Dankbarkeit und mache wieder die Erfahrung, dass für mich auf allen Ebenen gesorgt ist. Petra spendiert mir eine Packung Taschentücher, Detlef Lutschpastillen, Regina ein Tuch, damit ich in die Klöster komme....alles gut, Danke an meine Ersatzfamilie;-)
Nach der Tham Pak Ou-Höhle geht es zum Elefanten-Camp, wo wir die Dickhäuter füttern und reiten können. Ich muss zugeben, dass ich mich heute nur aufs Füttern beschränke, aber ich freue mich vor allem mit Frank aus Leipzig, der in seinem Elefantenhemd auf dem Tier thront – sein Kindheitstraum wird heute mit 53 Jahren wahr!
Danach geht es in den Abendstunden 500 Treppenstufen bei 35 Grad rauf und wieder runter quer durch den zauberhaften Buddha-Garten Phou Si – hier werde ich jetzt meine Erkältung bestimmt los, denn mein Kopf glüht inzwischen wie der Leuchtturm von Laos. Egal unterwegs treffe ich auch Mönche, die ganz normale Allerweltsarbeiten wie Streichen erledigen, witziger Weise mit einem iPod im Ohr....dann sehe ich noch wie Reiscracker aus Klebereis hergestellt und wie Schals mit einem Kind im Arm gewebt werden. Auf dem Nachtmarkt kaufe ich mir anschließend zwei einfache Stoffhosen für Kambodscha, da man bei Temperaturen über 30 Grad täglich ein komplettes frisches Outfit braucht und in Kambodscha die Temperaturen gerade an der 40-Grad-Marke kratzen....dann sammeln wir morgen wieder Abenteuerpunkte würde ich sagen....bis denne;-)


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