Freitag, 21. März 2014

Ho Chi Minh Stadt und Mekong Delta


Mein Luxus-Prinzessinnenbett hat mir 10 Std. Schlaf beschert und nach einem leckeren Frühstück bestehend aus einer Misosuppe (japanisch) und diversen vietnamesischen Nudelgerichten sowie einem köstlichen Kaffee (ist hier besser als in Italien) ging es mit dem Bus los zur Bootsfahrt an den Mekong. Doch dann haben wir erst einmal Abenteuerpunkte mit unserem roten Feuerwehrauto gesammelt, denn zwei Reifen sind auf der Autobahn geplatzt. Dank des Universums und meiner Bestellung kam das Ersatzfahrzeug auf die Minute! Die Gruppe konnte das nicht fassen und ich machte wieder die Erfahrung, dass für mich auf allen Ebenen auf diesem Planeten gesorgt ist.
Kurz vor der Bootsfahrt haben wir uns noch ordentlich mit Mückenmittel eingeschmiert, da die hier Dengue-Fieber übertragen können. Und dann hieß es Leinen los. Der Fluss selbst gehört zu den 10 längsten Flüssen der Welt und ist sehr schlammig und fruchtbar. Die Farbe ist aber unspektakulär: Braune Brühe würde man bei uns sagen. Um so schöner war es als wir später auf Stocherkähne umgestiegen und durch Mangroven- und Palmenwälder gefahren und Krokodilen begegnet sind. Als Handtasche finde ich die echt besser und meine DeLuxe-Freundin auch ;-). Bei einem Zwischenstopp haben wir erfahren wie Kokosbonbons hergestellt werden. Ich habe mich eher für die köstlichen Früchte begeistert wie Papaya, Ananas, Wassermelone und eine nach Bananen schmeckende Frucht mit Kernen. Das Obst schmeckt hier ganz anders als bei uns, süßlicher und saftiger! Vor der Mittagspause sattelten wir noch auf Pferde um und genossen anschließend einen fangfrischen Elefantenohrenfisch, der uns von den Einheimischen in Reispapier gewickelt wurde – dazu gab es das süßlich-herbe Saigon-Bier. Interessant waren die sanitären Einrichtungen „Open Air“. Unsere Gruppe harmoniert sehr gut, ich bin der Nesthaken hier, weil die Jüngste. Bei solchen Fernreisen gibt es in der Regel keine Rumstänkerer. Das sind Abenteurer, die alles mit Humor nehmen. Ich bin hier goldrichtig. Am Abend hatten wir noch unser Gruppen-Erfolgserlebnis. Wir haben eine vernünftige Kneipe ausfindig gemacht und das Personal dazu gebracht, die Tische nach draußen zu bringen und einzudecken. Nach dem Festmahl sind wir noch gemeinsam unversehrt über die Straße gekommen! Das ist wirklich spektakulär, denn es ergießt sich pausenlos eine Lava aus Mopedfahrern in dieser Stadt. Wir sind auf ein Kommando losgegangen und haben dabei die Hände in die Luft gestreckt und geschrien – das hat so manchen vietnamesischen Moped-Fahrer eingeschüchtert! Dann bis morgen Ihr Lieben, jetzt geht’s gleich mit dem Flieger nach Hoi An, da ist es 10 Grad kälter – Jubel!




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